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#1: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-03 11:12:59 by stefan

Hi Newsgroup,

sorry, meine Perlkenntnisse sind sehr bescheiden, aber ich stehe hier
gerade vor einer Frage, zu der ich eine Antwort suche: Wir haben
hier ein recht kompliziertes Programm, dass unter Perl (das "normale",
dass man bei einer Debian, RedHat, Suse, ... Distribution finden
kann) entwickelt wurde und auch bei vielen Kunden stabil läuft. Nun
will ein weiterer Kunde unbedingt ActivePerl unter Debian einsetzen.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass beide Versionen komplett gleich
reagieren, oder? Leider finde ich keine brauchbaren Informationen
dazu. Hat vielleicht hier jemand Erfahrung mit dem Vergleich zwischen
diesen beiden Arten?

Danke und Gruss
Stefan

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#2: Re: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-03 11:23:32 by Moritz Lenz

Hallo,

Stefan M=FCller wrote:
>=20
> sorry, meine Perlkenntnisse sind sehr bescheiden, aber ich stehe hier
> gerade vor einer Frage, zu der ich eine Antwort suche: Wir haben
> hier ein recht kompliziertes Programm, dass unter Perl (das "normale",
> dass man bei einer Debian, RedHat, Suse, ... Distribution finden
> kann) entwickelt wurde und auch bei vielen Kunden stabil l=E4uft. Nun
> will ein weiterer Kunde unbedingt ActivePerl unter Debian einsetzen.

Das tut weh ;/

> Ich kann mir kaum vorstellen, dass beide Versionen komplett gleich
> reagieren, oder?=20

Beide werden von den gleichen sources kompiliert, z.T. mit lokalen
patches. Insofern kann man davon ausgehen, dass das schon funktionieren
wird, gleiche Version vorausgesetzt. Und nat=FCrlich vorausgesetzt, dass
unter activeperl alle n=F6tigen Module verf=FCgbar sind.

> Leider finde ich keine brauchbaren Informationen
> dazu. Hat vielleicht hier jemand Erfahrung mit dem Vergleich zwischen
> diesen beiden Arten?

Meine Erfahrungen beschr=E4nken sich auf ActivePerl unter Windows und dem=

nativen Debian-Perl. Erstaunlich viel funktioniert auf beiden identisch,
und wenn nicht, sind das meistens windows-Probleme (z.B. keine
ordentlichen fork()s).

--=20
Moritz Lenz
http://perl-6.de/ http://moritz.faui2k3.org/

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#3: Re: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-03 12:46:17 by stefan

"Moritz Lenz" <moritz@faui2k3.org> schrieb

>
>>
>> sorry, meine Perlkenntnisse sind sehr bescheiden, aber ich stehe hier
>> gerade vor einer Frage, zu der ich eine Antwort suche: Wir haben
>> hier ein recht kompliziertes Programm, dass unter Perl (das "normale",
>> dass man bei einer Debian, RedHat, Suse, ... Distribution finden
>> kann) entwickelt wurde und auch bei vielen Kunden stabil läuft. Nun
>> will ein weiterer Kunde unbedingt ActivePerl unter Debian einsetzen.
>
>Das tut weh ;/
>

Ja, selbst mir als Laie kommt das seltsam vor. ;)

>
>Beide werden von den gleichen sources kompiliert, z.T. mit lokalen
>patches. Insofern kann man davon ausgehen, dass das schon funktionieren
>wird, gleiche Version vorausgesetzt. Und natürlich vorausgesetzt, dass
>unter activeperl alle nötigen Module verfügbar sind.

Wir fordern da schon eine Menge Module und anscheinend soll dies mit AP
sogar noch einfacher sein als mit CPAN. (Wie immer das gehen soll)
Module sind aber inzwischen alle da.

>
>Meine Erfahrungen beschränken sich auf ActivePerl unter Windows und dem
>nativen Debian-Perl. Erstaunlich viel funktioniert auf beiden identisch,
>und wenn nicht, sind das meistens windows-Probleme (z.B. keine
>ordentlichen fork()s).
>

Danke, das beruhigt mich schon etwas. :) Aber ich traue dem Braten
trotzdem noch nicht. Wir werden dann aber mal da installieren und schauen,
was passiert...

Gruss
Stefan

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#4: Re: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-03 16:12:48 by Dirk Krause

"Stefan Müller" <stefan@emilienstrasse.de> wrote in news:47f49f9c$0$4770
$9b4e6d93@newsspool3.arcor-online.net:

> Hi Newsgroup,
....
> Nun will ein weiterer Kunde unbedingt ActivePerl unter Debian einsetzen.

Mal rein aus Neugier: Hat er dafuer einen sinnvollen Grund genannt?
Wenn ich der Kunde waere und bekomme von Dir gesagt, dass Deine Software
mit dem Standard-Perl entwickelt ist, damit getestet ist und stabil laeuft
wuerde ich es doch vorziehen, die ebenfalls damit laufen zu lassen.

Gruss

Dirk


--
Please do not use the e-mail address devnull@fh-schmalkalden.de to contact
me, use the web interface at
http://www.fh-schmalkalden.de/url.php?/page/1026/select_wert /3023
instead. Thanks.

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#5: Re: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-03 21:48:53 by Slaven Rezic

"Stefan Müller" <stefan@emilienstrasse.de> writes:

> "Moritz Lenz" <moritz@faui2k3.org> schrieb
>
[...]
> >
> >Beide werden von den gleichen sources kompiliert, z.T. mit lokalen
> >patches. Insofern kann man davon ausgehen, dass das schon funktionieren
> >wird, gleiche Version vorausgesetzt. Und natürlich vorausgesetzt, dass
> >unter activeperl alle nötigen Module verfügbar sind.
>
> Wir fordern da schon eine Menge Module und anscheinend soll dies mit AP
> sogar noch einfacher sein als mit CPAN. (Wie immer das gehen soll)
> Module sind aber inzwischen alle da.
>

Module installiert man bei ActivePerl typischerweise mit PPM. Das hat
den Vorteil, dass die Module bereits binär vorliegen und nicht mehr
übersetzt werden müssen (bei Modulen mit XS-Anteil).

Bei Debian geht das theoretisch auch über apt, aber ich glaube, dass
ActiveState fleiÃčiger beim Paketebauen ist als die Debian-Leute.

Natürlich ist es auch bei ActivePerl möglich, Module weiterhin über
CPAN.pm zu installieren.

GruÃč,
Slaven

--
Slaven Rezic - slaven <at> rezic <dot> de

Visualize Makefiles with GraphViz:
http://user.cs.tu-berlin.de/~eserte/src/perl/GraphViz-Makefi le/

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#6: Re: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-04 10:38:14 by stefan

"Dirk Krause" <devnull@fh-schmalkalden.de> schrieb

> ...
>> Nun will ein weiterer Kunde unbedingt ActivePerl unter Debian einsetzen.
>
> Mal rein aus Neugier: Hat er dafuer einen sinnvollen Grund genannt?
> Wenn ich der Kunde waere und bekomme von Dir gesagt, dass Deine Software
> mit dem Standard-Perl entwickelt ist, damit getestet ist und stabil laeuft
> wuerde ich es doch vorziehen, die ebenfalls damit laufen zu lassen.
>

Erstmal: Der Kunde hat den Server selber nicht in der Hand. Der steht
bei einem Provider (einer der gröÃčten in D) und wird auch von dem
Provider aufgesetzt. Und von da kommen zwei Gründe:

1. Module sind einfacher zu installieren. Hierzu kann ich nur sagen,
das ich nicht selber installiere, aber mitbekomme, dass dies auch
mit CPAN kein Problem ist. Unsere benötigten Module sind in
CPAN auch alle vorhanden.

2. Von einem anderen Mitarbeiter kam dann noch die Aussage,
dass es sich hier um eine 64Bit Maschine mit einem 64Bit Linux
handelt, dort aber nur 32Bit Anwendungen laufen. Dafür sind ein
paar Dinge installiert worden, die jetzt dafür sorgen, dass man besser
ActivePerl installiert.

Das muss ich dann erstmal so hinnehmen. Ich bin gespannt ob das
läuft. Bei einem ersten Test heute morgen brachte der Aufruf des
Loginscreens schonmal eine Prozessorlast von 100 Prozent ;)

Gruss
Stefan

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#7: Re: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-05 18:18:10 by ichhassesp

"Moritz Lenz" <moritz@faui2k3.org> schrieb im Newsbeitrag
news:47f4a269$0$23702$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net.. .
Hallo,

Stefan Müller wrote:
......................
> Beide werden von den gleichen sources kompiliert, z.T. mit lokalen
> patches. Insofern kann man davon ausgehen, dass das schon funktionieren
> wird, gleiche Version vorausgesetzt.

Leider nicht immer (s.u.)

>
>> Leider finde ich keine brauchbaren Informationen
>> dazu. Hat vielleicht hier jemand Erfahrung mit dem Vergleich zwischen
>> diesen beiden Arten?
>
> Meine Erfahrungen beschränken sich auf ActivePerl unter Windows und dem
> nativen Debian-Perl. Erstaunlich viel funktioniert auf beiden identisch,
> und wenn nicht, sind das meistens windows-Probleme (z.B. keine
> ordentlichen fork()s).
>

Ja, erstaunlich viel funktioniert, aber der Rest macht manchmal
Kopfzerbrechen. Nach meiner Erfahrung sind etliche Tk-Module im Bereich
Umgang mit Dateinamen (z.B. file selection) nur in der Basisfunktionalität
nach ActivePerl portiert. Feinere Unterschiede der BS muss man nacharbeiten
(z.B. Sortierung (Klein-/GroÃč-Schreibung !), Leerzeichen im Pfad (unter
Windows fast selbstverständlich), Encoding (Umlaute unter Windows häufig),
Laufwerksbuchstaben). Vermutlich gibt es auch anderswo Stolpersteine. Ob da
bei der Rückportierung nach Debian alles glatt gegangen ist??

Klaus

--
Persönliche Antwort bitte nur an
K<ohne_Punkt_und_Komma>Wittrock<Klammeraffe>web.de

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#8: Re: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-08 19:16:40 by hjp-usenet2

On 2008-04-03 19:48, Slaven Rezic <slaven@rezic.de> wrote:
> "Stefan Müller" <stefan@emilienstrasse.de> writes:
>
>> "Moritz Lenz" <moritz@faui2k3.org> schrieb
>> >Beide werden von den gleichen sources kompiliert, z.T. mit lokalen
>> >patches. Insofern kann man davon ausgehen, dass das schon funktionieren
>> >wird, gleiche Version vorausgesetzt. Und natürlich vorausgesetzt, dass
>> >unter activeperl alle nötigen Module verfügbar sind.
>>
>> Wir fordern da schon eine Menge Module und anscheinend soll dies mit AP
>> sogar noch einfacher sein als mit CPAN. (Wie immer das gehen soll)
>> Module sind aber inzwischen alle da.
>>
>
> Module installiert man bei ActivePerl typischerweise mit PPM. Das hat
> den Vorteil, dass die Module bereits binär vorliegen und nicht mehr
> übersetzt werden müssen (bei Modulen mit XS-Anteil).
>
> Bei Debian geht das theoretisch auch über apt,

Auch praktisch.

> aber ich glaube, dass ActiveState fleiÃčiger beim Paketebauen ist als
> die Debian-Leute.

Debian hat ca. 1100 Perl-Packages in Stable. Auf der Website von
ActivePerl findet man unter "Repository Status" ca. 15600 Pakete.
Viele davon sind im Status "FAIL", aber es werden wohl mehr als 1100
übrigbleiben.

Ob das in der Praxis einen Unterschied macht, kann ich nicht beurteilen.
Meiner Erfahrung nach ist es ziemlich selten, dass man ein CPAN-Modul,
das benötigt, nicht ohnehin in Debian findet.

hp

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#9: Re: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-08 19:19:09 by hjp-usenet2

On 2008-04-05 16:18, K. Wittrock <ichhassesp@m-mail.de> wrote:
> "Moritz Lenz" <moritz@faui2k3.org> schrieb im Newsbeitrag
> news:47f4a269$0$23702$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net.. .
> Stefan Müller wrote:
> .....................
>> Beide werden von den gleichen sources kompiliert, z.T. mit lokalen
>> patches. Insofern kann man davon ausgehen, dass das schon funktionieren
>> wird, gleiche Version vorausgesetzt.
>
> Leider nicht immer (s.u.)
>
>>
>>> Leider finde ich keine brauchbaren Informationen
>>> dazu. Hat vielleicht hier jemand Erfahrung mit dem Vergleich zwischen
>>> diesen beiden Arten?
>>
>> Meine Erfahrungen beschränken sich auf ActivePerl unter Windows und dem
>> nativen Debian-Perl. Erstaunlich viel funktioniert auf beiden identisch,
>> und wenn nicht, sind das meistens windows-Probleme (z.B. keine
>> ordentlichen fork()s).
>>
>
> Ja, erstaunlich viel funktioniert, aber der Rest macht manchmal
> Kopfzerbrechen. Nach meiner Erfahrung sind etliche Tk-Module im Bereich
> Umgang mit Dateinamen (z.B. file selection) nur in der Basisfunktionalität
> nach ActivePerl portiert.

Du meinst "nach Windows portiert", oder? Die Probleme die Du schilderst,
klingen alle nach "Windows vs. Unix", nicht nach "Activestate vs. andere
Distribution".

hp

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#10: Re: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-09 17:18:17 by ichhassesp

"Peter J. Holzer" <hjp-usenet2@hjp.at> schrieb im Newsbeitrag
news:slrnfvna8d.g3i.hjp-usenet2@hrunkner.hjp.at...
> On 2008-04-05 16:18, K. Wittrock <ichhassesp@m-mail.de> wrote:
>> "Moritz Lenz" <moritz@faui2k3.org> schrieb im Newsbeitrag
>> news:47f4a269$0$23702$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net.. .
>> Stefan Müller wrote:
>> .....................
>>> Beide werden von den gleichen sources kompiliert, z.T. mit lokalen
>>> patches. Insofern kann man davon ausgehen, dass das schon funktionieren
>>> wird, gleiche Version vorausgesetzt.
>>
>> Leider nicht immer (s.u.)
>>
>>>
>>>> Leider finde ich keine brauchbaren Informationen
>>>> dazu. Hat vielleicht hier jemand Erfahrung mit dem Vergleich zwischen
>>>> diesen beiden Arten?
>>>
>>> Meine Erfahrungen beschränken sich auf ActivePerl unter Windows und dem
>>> nativen Debian-Perl. Erstaunlich viel funktioniert auf beiden identisch,
>>> und wenn nicht, sind das meistens windows-Probleme (z.B. keine
>>> ordentlichen fork()s).
>>>
>>
>> Ja, erstaunlich viel funktioniert, aber der Rest macht manchmal
>> Kopfzerbrechen. Nach meiner Erfahrung sind etliche Tk-Module im Bereich
>> Umgang mit Dateinamen (z.B. file selection) nur in der
>> Basisfunktionalität
>> nach ActivePerl portiert.
>
> Du meinst "nach Windows portiert", oder? Die Probleme die Du schilderst,
> klingen alle nach "Windows vs. Unix", nicht nach "Activestate vs. andere
> Distribution".

Ich meinte "nach ActivePerl für Windows". Ob andere Portierungen nach
Windows erhältlich sind, und ob die dann ausgefeilter sind, weiÃč ich nicht.
Mein Gedanke war: Wenn ActiveState bei der Portierung nach Windows nicht
sorgfältig genug war, sollte man bei ihrer Portierung nach Debian etwas
skeptisch sein.

Klaus

--
Persönliche Antwort bitte nur an
K<ohne_Punkt_und_Komma>Wittrock<Klammeraffe>web.de

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#11: Re: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-10 14:47:14 by hjp-usenet2

On 2008-04-09 15:18, K. Wittrock <ichhassesp@m-mail.de> wrote:
> "Peter J. Holzer" <hjp-usenet2@hjp.at> schrieb im Newsbeitrag
> news:slrnfvna8d.g3i.hjp-usenet2@hrunkner.hjp.at...
>> On 2008-04-05 16:18, K. Wittrock <ichhassesp@m-mail.de> wrote:
>>> Ja, erstaunlich viel funktioniert, aber der Rest macht manchmal
>>> Kopfzerbrechen. Nach meiner Erfahrung sind etliche Tk-Module im Bereich
>>> Umgang mit Dateinamen (z.B. file selection) nur in der
>>> Basisfunktionalität
>>> nach ActivePerl portiert.
>>
>> Du meinst "nach Windows portiert", oder? Die Probleme die Du schilderst,
>> klingen alle nach "Windows vs. Unix", nicht nach "Activestate vs. andere
>> Distribution".
>
> Ich meinte "nach ActivePerl für Windows". Ob andere Portierungen nach
> Windows erhältlich sind, und ob die dann ausgefeilter sind, weiÃč ich nicht.
> Mein Gedanke war: Wenn ActiveState bei der Portierung nach Windows nicht
> sorgfältig genug war, sollte man bei ihrer Portierung nach Debian etwas
> skeptisch sein.

Du scheinst davon auszugehen, dass Activestate Perl portiert hat. Das
glaube ich nicht. Meines Erachtens haben sie es nur "gepackaged", also
das gleiche gemacht, was auch jeder Linuxdistributor und Unix-Vendor mit
Perl macht: Konfiguriert, compiliert, sich überlegt, welche Module ins
Basis-Paket gehören, wie die restlichen Module aufzuteilen sind, das
ganze in das eigene Package-System gegossen, mehr oder weniger
regelmäÃčig aktuelle Version von CPAN gesaugt und updates herausgegeben.
Und natürlich den einen oder anderen Bug gefixt und (hoffentlich) nach
upstream weitergeleitet (was wahrscheinlich unter Windows mehr Aufwand
ist als unter Linux).

Wenn Du selber Perl von CPAN saugst und unter Windows compilierst, wird
da fast sicher etwas herauskommen, das ActivePerl (abgesehen vom
Packaging-System und der HTML-Doku) sehr ähnlich sieht, und Du wirst
wahrscheinlich die gleichen Probleme bzw. Erfolgserlebnisse damit haben.

Umgekehrt erwarte ich nicht, dass sich ActivePerl auf Debian wesentlich
von dem unterscheidet, was Debian auch ausliefert. (Bei anderen
kommerziellen Unixen ist der Unterschied wahrscheinlich gröÃčer, weil die
oft *sehr* alte Versionen ausliefern, während ActivePerl wohl doch immer
eher aktuell ist).

hp

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#12: Re: Perl vs ActivePerl

Posted on 2008-04-15 19:14:41 by ichhassesp

"Peter J. Holzer" <hjp-usenet2@hjp.at> schrieb im Newsbeitrag news:slrnfvs32i.9di.hjp-usenet2@hrunkner.hjp.at...
> On 2008-04-09 15:18, K. Wittrock <ichhassesp@m-mail.de> wrote:
>> "Peter J. Holzer" <hjp-usenet2@hjp.at> schrieb im Newsbeitrag
>> news:slrnfvna8d.g3i.hjp-usenet2@hrunkner.hjp.at...
>>> On 2008-04-05 16:18, K. Wittrock <ichhassesp@m-mail.de> wrote:
>>>> Ja, erstaunlich viel funktioniert, aber der Rest macht manchmal
>>>> Kopfzerbrechen. Nach meiner Erfahrung sind etliche Tk-Module im Bereich
>>>> Umgang mit Dateinamen (z.B. file selection) nur in der
>>>> Basisfunktionalität
>>>> nach ActivePerl portiert.
>>>
>>> Du meinst "nach Windows portiert", oder? Die Probleme die Du schilderst,
>>> klingen alle nach "Windows vs. Unix", nicht nach "Activestate vs. andere
>>> Distribution".
>>
>> Ich meinte "nach ActivePerl für Windows". Ob andere Portierungen nach
>> Windows erhältlich sind, und ob die dann ausgefeilter sind, weiÃč ich nicht.
>> Mein Gedanke war: Wenn ActiveState bei der Portierung nach Windows nicht
>> sorgfältig genug war, sollte man bei ihrer Portierung nach Debian etwas
>> skeptisch sein.
>
> Du scheinst davon auszugehen, dass Activestate Perl portiert hat. Das
> glaube ich nicht. Meines Erachtens haben sie es nur "gepackaged", also
> das gleiche gemacht, was auch jeder Linuxdistributor und Unix-Vendor mit
> Perl macht ........

Stimmt, davon ging ich aus. Ich glaubte sogar bis vor kurzem, dass ActivePerl _die_ Windows-Portierung von Perl ist. Ich
kenne mich leider hinter den Kulissen von Perl nicht aus. Immerhin, auch durch Irrtum kann man lernen (wenn man
korrigiert wird - danke).

Klaus

--
Persönliche Antwort bitte nur an
K<ohne_Punkt_und_Komma>Wittrock<Klammeraffe>web.de

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